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Liebe Mitglieder,

ihr habt hier die Möglichkeit, Euch in Form von Eurer Mitarbeit in thematischen Arbeitsgruppen einzubringen. ​


Nachfolgend findet Ihr die AGs und die Mailadressen der Vorsitzenden, die die Gruppen betreuen werden. Wer sich einbringen möchte, meldet sich direkt mit Mitgliedsnummer über die jeweilige Adresse an und bekommt dann Informationen über die nächsten Schritte per Mail.

Wir wollen in den AGs zielorientiert und effizient arbeiten und bitten euch daher, eure Mitarbeit nur anzumelden, wenn ihr euch langfristig einbringen könnt. 

Da wir zur Zeit mit unseren Kapazitäten haushalten müssen, konnten wir noch nicht alle Themen, die unseren Mitgliedern unter den Nägeln brennen, berücksichtigen. Wir bitten dahingehend um Verständnis.

Weitere Themen sind in Planung, Anregungen nehmen wir wie immer gerne unter anregungen@promusikverband.de entgegen.

  • AG Playback, Playlists & andere öffentlich-rechtliche Probleme

 

In dieser neuen AG unseres Vorstandsmitglieds Wolf Simon geht es um verschiedene Mechanismen, die sich bei den Öffentlich-Rechtlichen Sendern (TV / Radio / Streaming) in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten verselbständigt haben, aber den Interessen der meisten Musikschaffenden stark entgegenwirken. Ein sehr plakatives Beispiel ist etwa der Zwang, in nahezu 100% aller TV Musik-Formate zum Playback zu mimen, wodurch in öffentlich-rechtlichen Sendern praktisch jede Möglichkeit für Musiker*innen ausgeschlossen wird, sich live und „in echt“ zu präsentieren.

Ein anderes großes Thema ist die Bestückung der Radio-Playlists, in denen nicht nur zum allergrößten Teil angloamerikanische Produktionen stattfinden und ausserdem wohl auch immer noch männliche Interpreten bevorzugt werden. Während aber gleichzeitig nur ein kleiner Ausschnitt der musikalischen Landschaft Deutschlands abgebildet wird (mit dem Verweis auf sogenannte „Hörgewohnheiten“).

Diese und weitere Missstände finden natürlich genauso bei privaten Sendern statt, aber die Öffentlich-Rechtlichen werden von uns und allen Bürgern bezahlt und haben unter anderem einen Kulturauftrag, kommen diesem jedoch für uns Musikschaffende in vielerlei Hinsicht nicht nach: Was bedeutet noch mal "Kulturauftrag"?

Interessierte Mitstreiter*innen können sich bei wolf.simon@promusikverband.de melden

  • AG „Musikpädagogische Perspektiven & Faire Vergütungen in der Lehre“

 

Mit dem Start der Arbeitsgruppe „Musikpädagogische Perspektiven & Faire Vergütungen in der Lehre“ widmet sich Pro Musik in Kooperation mit dem Berufsverband Musik Sachsen unter Leitung von Stephanie Dathe, Vorstandsmitglied in Pro Musik und Vorsitzende des Berufsverbandes Musik Sachsen einem thematischen Schwerpunkt der für alle Musikschaffenden von grosser Relevanz sein dürfte. Wir wollen über einen längeren Zeitraum vielen derzeit relevante Fragen in der Musikpädagogik auf den Grund gehen und gemeinsame  Lösungsansätze entwickeln, die dem musikalischen Nachwuchs Perspektiven vermitteln, den Beruf des Musikpädagogen attraktiver machen und seine finanzielle Ausstattung verbessern. Wir werden die Schnittmengen zwischen freiwilliger Aufgabe und staatlicher Bildungsaufgabe ausloten,  aktuelle Schulmodelle analysieren und neue Schulmodelle entwickeln, die Perspektiven wechseln und die gesellschaftlichen Bedarfe dieses schönen Berufs sondieren. Fachgruppengespräche mit Themenschwerpunkten zur Didaktik und zeitgemäßer Lehre sind ebenfalls geplant. Schlussendlich möchten wir den Musikschaffenden eine stärkere Stimme und politisches Gewicht geben. Mit gemeinsamen Positionen auf Grundlage fundierter Expertisen können wir Empfehlungen an die Politik erarbeiten und die Bedarfe unter Musikschaffenden ermitteln. Neben ihrem öffentlichen künstlerischen Wirken, leisten viele Musiker:innen teils zur Existenzsicherung teils mit großer Überzeugung musikpädagogische Arbeit. Die gesellschaftliche Relevanz dieses Wirkens, wird vielen Musikschaffenden erst während ihres Tuns bewusst. Umso erstaunlicher ist es, dass diese Arbeit weitestgehend ohne Wahrnehmung der Öffentlichkeit stattfindet. Sehr viele Musikschaffende haben ein Standbein in der Lehre. Der Politik, so zeigen es die Umfragen des Berufsverbandes Musik Sachsen, sind die Bedarfe dieses Berufes und deren oftmals prekäre Situation nicht ausreichend bekannt. 

Große Aufmerksamkeit werden wir daher dem Thema Wertschätzung in der Lehre widmen, dass sich letztendlich auch in der öffentlichen Präsenz und der finanziellen Ausstattung widerspiegeln muss. „Wir können es uns nicht leisten nur einen einzige ausgebildete Fachkraft in der Musikpädagogik zu verlieren“ meint Stephanie Dathe. 

 

Der Berufsverband Musik Sachsen bringt bereits einige Ergebnisse aus der Arbeit der Honorarlehrervertretungen und Expertisen zum Thema ein. Die derzeitigen Zahlen zeigen deutlich, dass der Bedarf musischer Bildung in der Gesellschaft durch die derzeitigen Angebote nicht einmal gedeckt werden kann. 

Neben dem Thema Faire Vergütungen, geht es auch um Faire Vertragsbedingungen und mit gleichem Gewicht auch um Existenzgrundlagen und die Rahmenbedingungen, die für die Ausübung  des Berufes notwendig sind. Schlussendlich möchten wir den Wandels musikpädagogischer Angebote mit gestalten.  

 

Seit 01.09.2023 fließen die langjährigen Expertisen des Berufsverbandes Musik Sachsen über Stephanie Dathe für Pro Musik in die Studie zur Wirtschaftlichen und Sozialen Lage von freien und hybrid tätigen Kulturschaffenden in der Kultur und Kreativwirtschaft (KKW) ein, die durch zwei Bundesministerien dem Bundesministerium für Kultur und Medien und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste und der Prognos AG  durchgeführt wird. Zudem wird Stephanie Dathe für Pro Musik  in der AG Faire Vergütungen in der Lehre des DMR mitwirken.  

 

Die Arbeitsgruppe bittet um Vorschläge zu musikpädagogisch vielfältig tätigen Expertinnen.  Mitglieder von Pro Musik können sich in den Themenschwerpunkten einbringen. Wir bitten um eine kurze Darstellung der bisherigen Tätigkeit samt Themenschwerpunkt an stephanie.dathe@promusikverband.de. Die Teilnehmerzahl in der AG wird auf 6 Personen  beschränkt. Da aufgrund der bereits tätigen Arbeitsgruppen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage und zu Faire Vergütungen der Deutschen Musikrat Ergebnisse erwartet, werden diese Schwerpunktthemen auch zunächst vordergründig behandelt.

  • AG Honorarstandards

Die Arbeitsgruppe wird sich intensiv mit der Strukturierung in verschiedene musikalische Teilbereiche befassen und auf Grundlage dessen, Richtwerte erarbeiten.

Anmeldungen mit Mitgliedsnummer per E-Mail an ella.rohwer@promusikverband.de

  • Onlinevergütungen / Streamingdienste 

Die Musikindustrie hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Physische Verkäufe von Tonträgern gehen immer weiter zurück. Musik-Streaming ist auf dem Vormarsch, aber die Vergütungen/Ausschüttungen sind sehr gering. Die AG soll Geschäftsmodelle und Abrechnungsmethoden der Streamingplatformen (Spotify, Amazon, Apple, Deezer & Co) recherchieren und im Austausch mit anderen Verbänden konstruktive Verbesserungsvorschläge erarbeiten.

Update: Da das Thema sehr komplex ist, haben wir entschieden, die Arbeitsgruppe zu schliessen und werden stattdessen eine Erhebung zum Thema "alternative Vergütungsmethoden" durchführen. 

Fragen hierzu richtet Ihr bitte an axel.mueller@promusikverband.de

 

  • AG Geschlechtergerechtigkeit / Chancengleichheit

Es sollen zunächst Arbeitsgrundsätze für den Verband formuliert werden, die auf der Website veröffentlicht werden. Im nächsten Schritt wollen wir aktuelle strukturelle Probleme zusammentragen und Ziele formulieren um diese zu verändern.

Anmeldungen mit Mitgliedsnummer per E-Mail an ella.rohwer@promusikverband.de

  • AG Soziale Absicherung

Die AG beschäftigt sich bereits seit Mitte 2020 mit den Themen Arbeitslosenversicherung, KSK, Existenzgeld, Rente, Steuern und ist bereits im Austausch mit anderen Verbänden und der Politik. 

Erstmal keine weitere Mitarbeit nötig. Wir machen an dieser Stelle Meldung, wenn wir diesbezüglich eure Brainpower benötigen.

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