Köln, 26. März 2026 – Spotify kommt einer langjährigen Forderung von PRO MUSIK nach, alle Mitwirkenden an einem Werk in der App zu nennen. Mit dem kürzlich eingeführten neuen SongDNA-Tool (Beta) in der Spotify-App werden Nutzer*innen nun alle Beteiligten an einem Song angezeigt – von Hauptkünstler*innen über Songwriter*innen und Produzent*innen bis hin zu Sessionmusiker*innen und dem an der Aufnahme beteiligten Studiopersonal.
Das ist nicht einfach nur eine Spielerei in der App, sondern elementar für die Sichtbarkeit aller Mitwirkenden. Es ist zudem – wie von PRO MUSIK gefordert – eine Frage des Respekts gegenüber der Leistung der Beteiligten, diese auch zu nennen, was Spotify zuvor nicht getan hat.
Dazu Nina Graf, Vorsitzende: “Es ist nicht der Umbruch im Musikstreamingsystem, aber wir freuen uns dennoch, dass endlich Bewegung hineinkommt. Die Umsetzung unserer Forderung zeigt, dass wir und unsere Mitglieder gehört werden. Die Abbildung aller Mitwirkenden war eine wichtige Forderung unseres Verbands.”
Und Christopher Annen, Vorsitzender, ergänzt: “Jetzt erwarten wir, dass wir auch bei Fragen der Verteilungsgerechtigkeit im Streamingsystem und der Fragen um KI im Sinne unserer Mitglieder weiter kommen. Wir sind für Gespräche bereit.”
Das zeigt: PRO MUSIK wirkt. Interessenvertretung wirkt. Und wir können mehr erreichen: Je mehr wir sind, desto stärker ist unsere Verhandlungsposition für alles, was in Zukunft kommt.
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